Prävention

Genau wie beim Menschen ist es auch beim Tier möglich und wichtig, Krankheiten durch präventives Verhalten zu vermeiden.

Die wichtigsten Themen dazu sind:

  • Ernährung
  • Bewegung
  • ein gesundes Immunsystem
  • und regelmäßige Entgiftung

Ernährung

Genau wie beim Menschen spielt die Ernährung eine große Rolle in der Gesunderhaltung. Die Nahrung sollte möglichst frisch und naturbelassen sein.

Bei Hund und Katze bedeutet das kein Trockenfutter, da dieses extrem verarbeitet, oft extrem erhitzt und mit vielen chemischen Zusätzen versehen ist. Außerdem müsste das Tier das dreifache der Futtermenge an Wasser aufnehmen, nur um das Wasser zu ersetzten, das dem Trockenfutter entzogen worden ist. Damit hat es aber noch keine zusätzliche Trinkmenge aufgenommen. Diese Menge erreicht kein Hund und besonders nicht das Wüstentier Katze. Daraus resultieren viele gesundheitliche Probleme, bei Katzen vor allem Nierenprobleme.
Auch die chemischen Zusätze machen viele Probleme, oft kommen Allergien nicht von der Fleischsorte, sondern von den Zusätzen.
Oft ist auch Zucker zugesetzt, der in Tiernahrung gar nichts zu suchen hat.
Am besten ist Futter, das zu 100% deklariert und ohne chemische Zusätze oder Getreide ist. Die Katze ist ein fast reiner Fleischfresser, der Hund benötigt etwas pflanzliche Nahrung. Ich helfe Ihnen gerne bei der Auswahl und Zusammensetzung eines geeigneten Futters für Ihr Tier.

Beim Pferd ist gutes Heu und eine gute Weide wichtig. Kraft- und Mineralfutter sollte genau auf den Bedarf des Tieres abgestimmt sein. Auch hier helfe ich gerne weiter.

Bewegung

Jedes Tier braucht angemessene Bewegung. Vor allem bei übergewichtigen Tieren ist diese unerlässlich. Ein Zuviel sollte allerdings auch vermieden werden, um das Tier nicht zu überlasten.
Zum Beispiel das Laufen am Fahrrad ist nicht für jeden Hund geeignet und auch nur bei gemäßigten Temperaturen. Immer wieder sehe ich bei hohen Temperaturen Hundehalter mit Ihren Hunden am Fahrrad, denen die Zunge schon fast bis auf den Boden hängt. Das ist nicht Sinn der Sache.

Bei Tieren, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben oder bei alten Tieren, muss sehr genau geschaut werden, wie weit sie belastbar sind. Sie gar nicht mehr zu bewegen wäre aber auch verkehrt. Es muss immer das geeignete Maß gefunden werden und auch die Art der Bewegung, die dem jeweiligen Tier Spaß macht.

Immunsystem

80% des Immunsystems sitzen im Darm, womit wir wieder bei der gesunden Ernährung wären. Der Aufbau einer gesunden Darmflora ist daher sehr wichtig.
Zu bedenken ist, dass mit jeder chemischen Entwurmung oder Antibiotikagabe die Darmflora und somit das Immunsystem stark beschädigt wird. Deshalb sollte man diese auf ein Minimum beschränken.

Die Wurmkur wirkt zudem nicht vorbeugend, weshalb sie nur sinnvoll ist, wenn wirklich Wurmbefall vorliegt. Durch die Wurmkur wird die Darmflora so geschädigt, dass der Hund direkt anschließend viel leichter von Würmern befallen werden kann.
Man sollte daher regelmäßig bzw. bei Verdacht auf Wurmbefall eine Sammelkotprobe vom Tierarzt oder Tierheilpraktiker ins Labor schicken lassen, um zu prüfen, ob Wurmbefall vorliegt und eine Wurmkur sinnvoll ist. Außerdem kann man pflanzlich die Darmflora so aufbauen, dass die Würmer das Darmmilieu nicht mögen und einem Wurmbefall weitgehend vorgebeugt werden kann. Sprechen Sie mich gerne auf dieses Thema an.

Sollte eine Wurmkur oder Antibiotikagabe notwendig sein, sollte hinterher die Darmflora wieder aufgebaut werden. Auch dabei helfe ich Ihnen gerne weiter.

Neben dem Aufbau der Darmflora gibt es auch noch andere Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken z.B. durch homöopathische oder pflanzliche Mittel.

Entgiftung

das Wort Entgiftung haben Sie bestimmt auch schon einmal im Zusammenhang mit Gesundheit gehört. In unserer Zeit werden wir und auch unsere Tiere ständig mit Umweltgiften aus der Nahrung und der Luft belastet. Daher ist es sinnvoll, den Körper von Zeit zu Zeit zu “entgiften”. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich wähle gerne mit Ihnen zusammen das Passende für Ihr Tier aus.